• Neuer Imagefilm für den „BMW GS Club International e.V.“

    Der BMW GS Club International e.V. hat einen neuen Imagefilm produziert.
    Diesen könnt ihr euch hier anschauen:

    Website des Clubs:
    https://bmw-gs-club.com

  • BMW-Club Hamburg e.V. spendet an Obdachlosen-Tagesstätte

    Hamburg. Der in der Umgebung der Hansestadt aktive BMW-Motorradclub sammelte im letzten Jahr eifrig im Kreise seiner Mitglieder Spenden, dieses Mal für die Obdachlosentagesstätte „MAhL ZEIT“ in Hamburg-Altona. Insgesamt spendeten die Mitglieder fast 4200 Euro, die noch um 360 Euro durch den Dachverband BMW Club Deutschland e.V. aufgestockt wurden.

    Foto: Obdachlosentagesstätte MAhL ZEIT

    Das mit der Betreuung der Spendenaktion beauftragte Vorstandsmitglied Frank Albers freut sich über die rege Beteiligung und Spendenfreude der etwa 115 Mitglieder des Clubs: „Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Mitglieder die Spendensumme von Jahr zu Jahr steigern konnten und so die wichtige Arbeit von karitativen Organisationen unterstützen können.“

    Seit 1996 hilft das MAhL ZEIT-Team den obdachlosen Gästen und bietet einen warmen und friedlichen Aufenthaltsbereich mit Frühstück und warmen Mittagessen. Außerdem gibt es eine Kleiderkammer, Duschen, Waschmaschinen und Trockner. Sogar die Hunde dürfen mit zu MAhL ZEIT gebracht werden. Informationen unter www.mahlzeit-altona.de und www.bmw-mc-hamburg.de.

    Erik Förster

     

    Quelle:
    Tourenfahrer.de

  • Michael Sommer übernimmt die Leitung von BMW Motorrad Deutschland

    Der bisherige Leiter Henning Putzke wechselt in die Zentrale von BMW Motorrad und verantwortet dort die Leitung der internationalen Retail Geschäftsentwicklung und Kundenbetreuung.

    Michael Sommer, Leiter von BMW Motorrad Deutschland

    München. Zum 01.02.2021 übernimmt Michael Sommer die Leitung von BMW Motorrad Deutschland. Er übernimmt damit die Nachfolge von Henning Putzke, der zum selben Zeitpunkt die Funktion Leiter Retail Geschäftsentwicklung und Kundenbetreuung in der Zentrale von BMW Motorrad übernimmt.

    Timo Resch, Leiter Vertrieb und Marketing BMW Motorrad: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Michael Sommer wieder einen erfahrenen Kollegen und Motorrad-Enthusiasten für die Leitung BMW Motorrad Deutschland gewonnen haben. Von seinen umfangreichen Kompetenzen im Vertrieb und der Markenentwicklung werden wir bei der Festigung unserer Spitzenpositionierung als Motorradhersteller im deutschen Markt und der konsequenten Stärkung von BMW Motorrad als emotionale Erlebnismarke profitieren.“

    Michael Sommer begann seine berufliche Laufbahn 1990 bei BMW und hatte bis 2007 verschiedene Sales und Marketing Verantwortlichkeiten bei BMW, MINI als auch BMW Motorrad inne. Im Jahr 2008 übernahm er die Leitung des „BMW Motorrad Zentrum München“. Von 2012 bis 2018 leitete er die „Automag GmbH“. Aktuell ist Michael Sommer als Vice President Brand Communication innerhalb der BMW Group tätig.

    Timo Resch bedankt sich bei Henning Putzke für die Leistungen als Leiter BMW Motorrad Deutschland: „Ich danke Henning Putzke für sein außerordentliches Engagement, mit welchem er in den vergangenen neun Jahren zahlreiche Erfolge und Rekorde gemeinsam mit unseren Handelspartnern sowie dem gesamten BMW Motorrad Deutschland Team ermöglicht hat. In seiner neuen Funktion übernimmt er mit seinen internationalen Kompetenzen und fundierten Marktkenntnissen die  wesentliche strategische Schnittstelle zwischen der Zentrale, den weltweiten Märkten und Handelspartnern, um den internationalen Erfolg von BMW Motorrad stringent weiter auszubauen.“

    Pressematerial zu den BMW Motorrädern sowie der BMW Motorrad Fahrerausstattung finden Sie im BMW Group PressClub unter www.press.bmwgroup.com.

    Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

    Tim Diehl-Thiele, Leiter Kommunikation BMW Motorrad
    Telefon: +49-89-382-57505, tim.diehl-thiele@bmw.de

    Jennifer Treiber-Ruckenbrod, Leiterin Kommunikation MINI und BMW Motorrad, Telefon: +49-89-382-35108, Jennifer.Ruckenbrod@bmwgroup.com

    Internet: www.press.bmw.de

    E-mail: presse@bmw.de

    Die BMW Group

    Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst 31 Produktions- und Montagestätten in 15 Ländern; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

    Im Jahr 2020 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von mehr als 2,3 Mio. Automobilen und über 169.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2019 belief sich auf 7,118 Mrd. €, der Umsatz auf 104,210 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2019 beschäftigte das Unternehmen weltweit 126.016 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert.


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    (Quellen: Text/Bilder – BMW PressClub Deutschland)

  • BMW M GmbH setzt Wachstumskurs fort – 2020 weltweit 144 218 Fahrzeuge

    Erneuter Absatzrekord festigt Marktführerschaft der BMW M GmbH im Segment der Performance- und High-Performance-Automobile.

    München. Mit einem erneuten Absatzrekord hat die BMW M GmbH auch im Geschäftsjahr 2020 ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Trotz der von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägten Marktsituation konnte die Zahl der weltweit ausgelieferten BMW M Automobile um 6,0 Prozent auf 144 218 Einheiten gesteigert werden. Mit diesem Ergebnis baute das Tochterunternehmen der BMW Group, das den Status eines eigenständigen Automobilherstellers besitzt, die im Jahr 2019 erstmals errungene Marktführerschaft in seinem Wettbewerbsumfeld deutlich aus. „Dass wir dieses außergewöhnlich herausfordernde Jahr mit einer erneuten Bestmarke abschließen konnten, ist eine großartige Bestätigung unserer konsequenten Wachstumsstrategie“, sagt Markus Flasch, Vorsitzender der Geschäftsführung der BMW M GmbH. „Besonders stolz können wir darauf sein, die Spitzenposition als erfolgreichster Anbieter von Performance- und High-Performance-Automobilen nicht nur verteidigt, sondern sogar ausgebaut zu haben.“

    BMW M8 GranCoupé

    Zur erneuten Steigerung der Absatzzahlen trug unter anderem die erfolgreiche Markteinführung der Modelle BMW X5 M (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1 – 12,6 l/100 km gemäß WLTP, 13,0 – 12,8 l/100 km gemäß NEFZ; CO2-Emissionen kombiniert: 298 – 287 g/km gemäß WLTP, 296 – 287 g/km gemäß NEFZ) und BMW X6 M (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,4 – 13,1 l/100 km gemäß WLTP, 13,1 l/100 km gemäß NEFZ; CO2-Emissionen kombiniert: 305 – 300 g/km gemäß WLTP, 301 g/km gemäß NEFZ) bei. Mit ihren bis zu 460 kW/625 PS starken V8-Motoren vermitteln die BMW M Automobile aus dem Segment der Sports Activity Vehicles und Sports Activity Coupés ein besonders charakteristisches High-Performance-Erlebnis. Auf eine ebenso positive Resonanz stieß das Sondermodell BMW M2 CS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 10,1 – 9,2 l/100 km gemäß WLTP, 10,4 – 9,4 l/100 km gemäß NEFZ; CO2-Emissionen kombiniert: 229 – 210 g/km gemäß WLTP, 238 – 214 g/km gemäß NEFZ), das auch als Basis für ein neues Wettbewerbsfahrzeug von BMW Motorsport dient. Allein im Bereich der High-Performance-Modelle konnte die Zahl der weltweiten Auslieferungen im Vergleich zum Jahr 2019 um 4,0 Prozent gesteigert werden.

    Darüber hinaus verhalfen vor allem die für die neue BMW 3er und die neue BMW 4er Reihe entwickelten Performance-Automobile der Absatzentwicklung der BMW M GmbH zu einem maßgeblichen Schub. Die Top-Modelle im Angebot für die BMW 3er Limousine, den BMW 3er Touring und das BMW 4er Coupé sorgen mit kraftvollen Reihensechszylinder-Otto- und Dieselantrieben, einer spezifischen Fahrwerksabstimmung und eigenständigen Designmerkmalen auch im Premium-Segment der Mittelklasse für ein M typisches Fahrerlebnis bei uneingeschränkter Alltags- und Langstreckentauglichkeit.

    Wachsende Nachfrage auf allen relevanten Märkten.

    Aus dem Rennsport transferierte Technologie, präzise aufeinander abgestimmte Merkmale in den Bereichen Antrieb, Fahrwerk, Aerodynamik, Interieurgestaltung und Bedienung sowie der daraus resultierende authentische Charakter der BMW M Automobile erzeugen eine Faszination, die auch im Jahr 2020 eine steigende Anzahl von leistungsorientierten Kunden in aller Welt in ihren Bann zog. So wurden sowohl in den USA, dem noch vor der Heimatregion Deutschland wichtigsten Markt für BMW M Automobile, als auch in China neue Bestmarken erzielt. In Russland und Korea konnte der Absatz um jeweils mehr als 60 Prozent, in Italien um 47 Prozent gesteigert werden. Auch in Großbritannien lag die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge über den Erwartungen. „Wir können auf allen relevanten Märkten eine stetig wachsende Nachfrage nach BMW M Automobilen feststellen“, erklärt Thomas Felbermair, Leiter Vertrieb und Marketing der BMW M GmbH. „Dadurch und dank des Engagements unseres starken Händlernetzes war es möglich, die mit der Pandemie verbundenen Herausforderungen in hervorragender Weise zu bewältigen.“

    Startbereit: BMW M5 CS, BMW M3 Limousine und BMW M4 Coupé.

    Beim Ausblick in die Zukunft rückt zunächst die noch im Januar 2021 stattfindende Weltpremiere des BMW M5 CS in den Fokus. Erstmals wird dann ein Sondermodell des BMW M5 zu haben sein – mit überragender Leistung und exklusiver Rennsport-Charakteristik. Anschließend richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die im März 2021 beginnende Markteinführung der neuen BMW M3 Limousine (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 10,6 – 10,3 l/100 km gemäß WLTP, 10,8 l/100 km gemäß NEFZ; CO2-Emissionen kombiniert: 241 – 236 g/km gemäß WLTP, 248 g/km gemäß NEFZ) und des neuen BMW M4 Coupé (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 10,5 – 10,3 l/100 km gemäß WLTP, 10,8 l/100 km gemäß NEFZ; CO2-Emissionen kombiniert: 240 – 235 g/km gemäß WLTP, 248 g/km gemäß NEFZ). Die beiden High-Performance-Automobile repräsentieren die Essenz des unverwechselbaren M Feelings. Schon unmittelbar nach ihrer Weltpremiere war rund um den Globus ein reges Interesse an der neuen Modellgeneration festzustellen.

    Die Wünsche der erwartungsvollen M Community werden künftig in einer außergewöhnlichen Vielfalt erfüllt: Neben den Varianten mit klassischer Handschaltung stehen die jeweiligen Competition Modelle mit 8-Gang M Steptronic Getriebe mit Drivelogic zur Auswahl. Außerdem hält zum Sommer 2021 erstmals das Allradsystem M xDrive Einzug in das Antriebsportfolio für den BMW M3 und den BMW M4. Und passend zur warmen Jahreszeit geht auch das BMW M4 Cabrio an den Start. Der erste BMW M3 Touring befindet sich dagegen noch in seinem Serienentwicklungsprozess.

    Blick in die Zukunft: Fortgesetztes Wachstum, neues M Feeling durch Elektrifizierung und ein Jubiläum.

    „Es ist bemerkenswert, dass der neue Absatzrekord bereits vor der Markteinführung unserer wichtigsten Modelle erzielt werden konnte“, sagt Markus Flasch. „Die neue Generation von BMW M3 und BMW M4 verspricht uns auch für das Jahr 2021 ein dynamisches Wachstum.“ Darüber hinaus freut er sich bereits darauf, einmal mehr eine ganz neue Ausprägung des unverwechselbaren M Feelings präsentieren zu können. Die Grundlagen dafür schafft die Elektrifizierung. Schon im Verlauf des Jahres 2021 wird die BMW M GmbH erstmals ein Performance Automobil mit elektrifiziertem Antrieb vorstellen.

    BMW M2 CS

    Mit dieser Weichenstellung, der damit auch im Modellprogramm der BMW M GmbH realisierten „Power of Choice“ Strategie und einer außergewöhnlich starken Produktpalette steuert das Unternehmen voller Zuversicht auf das bevorstehende Jubiläumsjahr zu. 2022 wird das 50-jährige Bestehen der BMW M GmbH gefeiert. Markus Flasch kündigt schon jetzt „ein Jahr voller Überraschungen“ an: „Wenn ich das Stichwort Sondermodelle nenne, wird wahrscheinlich schon klar, worauf sich unsere Kunden zum Jubiläum besonders freuen können.“

    CO2-EMISSIONEN & VERBRAUCH.

    BMW X5 M
    Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1 – 12,6 l/100 km gemäß WLTP, 13,0 – 12,8 l/100 km gemäß NEFZ; CO2-Emissionen kombiniert: 298 – 287 g/km gemäß WLTP, 296 – 287 g/km gemäß NEFZ.

    BMW X6 M
    Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,4 – 13,1 l/100 km gemäß WLTP, 13,1 l/100 km gemäß NEFZ; CO2-Emissionen kombiniert: 305 – 300 g/km gemäß WLTP, 301 g/km gemäß NEFZ.

    BMW M2 CS 
    Kraftstoffverbrauch kombiniert: 10,1 – 9,2 l/100 km gemäß WLTP, 10,4 – 9,4 l/100 km gemäß NEFZ; CO2-Emissionen kombiniert: 229 – 210 g/km gemäß WLTP, 238 – 214 g/km gemäß NEFZ.

    BMW M3 Limousine
    Kraftstoffverbrauch kombiniert: 10,6 – 10,3 l/100 km gemäß WLTP, 10,8 l/100 km gemäß NEFZ; CO2-Emissionen kombiniert: 241 – 236 g/km gemäß WLTP, 248 g/km gemäß NEFZ.

    BMW M4 Coupé
    Kraftstoffverbrauch kombiniert: 10,5 – 10,3 l/100 km gemäß WLTP, 10,8 l/100 km gemäß NEFZ; CO2-Emissionen kombiniert: 240 – 235 g/km gemäß WLTP, 248 g/km gemäß NEFZ.  

    (Quellen: Text/Bilder – BMW PressClub Deutschland)

  • Wenn der Vater mit den Söhnen…

    „Wenn der Vater mit dem Sohne“ – dieser Spielfilmtitel eines Heinz Rühmann-Klassikers aus den 1950er-Jahren hat sich seither zu einem gerne zitierten Motto für unterhaltsame Vater-Sohn-Projekte und -Geschichten entwickelt. Die Überschrift der von den beiden hier abgebildeten BMW touring-Modellen handelnden, Generationen-Geschichte jedoch ist korrekterweise im Plural formuliert: „Wenn der Vater mit den Söhnen“. Denn schließlich erzählt sie von der jahrzehntelangen BMW-Leidenschaft der im Siegerland beheimateten Familie Rübsamen, in deren Chronologie die Söhne Marc (44) und Flo (32) in die weiß-blauen Fußstapfen ihres Vaters Bernd traten.

    Der heute 68-Jährige nämlich erwarb seinen ersten BMW – damals noch kinderlos – im Jahr 1975: ein inka-orangefarbener touring 1600 aus dem Baujahr 1971 zog vor nunmehr 45 Jahren ein seine Garage ein. Und obwohl der touring – anders als heute – damals nicht als fassungsfreudiger Kombi, sondern als sportliches Schrägheckmodell konzipiert war, bewährte sich der BMW auch, als im Folgejahr Sohn Marc auf die Welt kam: Dank einzeln umklappbarer Rücksitze konnten sowohl der Erstgeborene, als auch dessen Kinderwagen problemlos mitfahren. Auf den touring folgte in Bernds Garage zunächst eine golf-gelbe 1802-Limousine. Doch: Rübsamen senior ist ein touring-Fan und so besaß er seither JEDE BMW 3er-Baureihe in Touring-Ausführung: von E30, E36 und E46 über E91 bis zu seinem heutigen F31 320d. Es ist offensichtlich nur eine Frage der Zeit, bis dieser durch einen aktuellen G21 ersetzt wird. Für sonnige Open Air-Ausflüge besitzt Bernd ferner noch ein E30 325i-Cabriolet.

    Inka-touring als Überraschung

    Doch damit nicht genug: Vor rund zehn Jahren bescherte Marc seinen Vater ein überraschendes Déjà-vu. Ohne dessen Wissen hatte er – zu einem nach heutigen Maßstäben unverschämt günstigen Preis – einen touring 1600 in Inka-Orange erworben, ein dem damaligen Familienauto praktisch identisches Fahrzeug. Mehr als 25 Jahre hatte der BMW damals in einer trockenen Halle gestanden. Demenstprechend war er substanziell entsprechend gut erhalten, jedoch hatte die Technik einige Standschäden erlitten. Es folgte eine Restaurierung als Vater/Sohn-Projekt: Die Aufhängung und die Bremsen des 1600ers wurden im Zuge der Reparaturarbeiten gleich durch solche vom späteren 02-Topmodell (vom seltenen Turbo einmal abgesehen) 2002 tii ersetzt. Dazu wurden die nicht mehr ganz so schönen Scheiben durch grüne Colorverglasung ersetzt. Vor drei Jahren zog ferner ein 2,0 Liter großes M10-Aggregat ein, das ein Upgrade in Form der 40er Solex-Doppelvergaseranlage vom 2002 ti erhielt. So gerüstet entwickelt der Vierzylinder nun rund 120 PS.
    In den Radhäusern des tourings drehen sich Ronal Racing-Dreiteiler mit goldenen Sternen und polierten Stufenbetten, die vorne 7×13 und hinten 8×13 Zoll messen. Rundum einheitlich ist mit 185/60R13 hingegen die aufgezogene Firestone-Bereifung. Für einen satten Sitz der Rad/Reifen-Kombinationen in den Radhäusern sorgen gelbe Koni-Stoßdämpfer in Kombination mit Gromisch-Tieferlegungsfedern, welche die Bodenfreiheit um 50 Millimeter an der Lenk- und deren 30 an der Antriebsachse reduzieren. Zusatzscheinwerfer am Bug sowie ein 63-Millimeter-Auspuffendrohr am Heck runden das sportive Erscheinungsbild des Vater/Sohn-tourings äußerlich ab, das Cockpit wurde ferner mit einem 360 Millimeter durchmessenden Raid 2-Sportlenkrad und einem BMW-Holz-Schaltknauf veredelt.

    Golf-touring als erfüllter Traum

    Flo zog 2019 nach: Im vergangenen Sommer legte sich auch der 32-Jährige seinen 1973er touring 2000 tii zu, welcher mit seiner Lackierung in Golf-Gelb in puncto Auffälligkeit nicht nur mit dem inka-orangen Bruder mithalten kann, sondern – wir erinnern uns – auch den damaligen 1802 des Vaters zitiert. Damit erfüllte sich Flo – nachdem er zuvor bereits E21, E28, E30 und E87 besessen hatte – den Traum vom eigenen touring-Oldie.
    Bereits beim Kauf war der Dreitürer in außergewöhnlich gutem Zustand, sodass Flo – obwohl ihm dies als gerade zum Karosseriebauer umschulenden Kfz-Mechatroniker keine Probleme bereitet hätte – keine größeren Restaurierungsarbeiten vornehmen musste. So konnte er sich sogleich der Invidualisierung seines in serienmäßigem Zustand erworbenen Oldtimers mit „matching numbers“ zuwenden.
    Die Hochbeinigkeit des touring 2000 tii bekämpfte er zunächst mit KHL-Tieferlegungsfedern, bevor kürzlich ein Raab-Classics-Gewindefahrwerk an Bord kam, welches dem Oldie echte Kurvenräuber-Qualitäten verleiht. Dazu passt, dass auf 7×13-zöllige Atiwe „Käseloch“-Felgen mit im BMW-Farbton Stirling-Silber lackierten Sternen und hochglanzpolierten Betten, griffige Toyo Proxes-Bereifung in 185/60R13 aufgezogen wurde.
    Der 2,0-Liter-M10 mit Kugelfischer-Benzineinspritzung bedurfte angesichts von 130 werksseitigen PS einerseits keiner weiteren Leistungssteigerung und war andererseits technisch so fit, dass keine größere Revision anstand. Flo konnte sich also auf den Austausch von Kleinteilen wie Schrauben, Muttern, Schläuchen, Schellen, Leitungen etc. sowie die aufhübschende Lackierung von Ventildeckel und Luftfilterkasten beschränken. Neu kam hingegen die satt aus ihrem 60-Millimeter-Endrohr tönende Edelstahl-Abgasanlage von Winter Motorsport an Bord.

    Wunderschön sind die touring-Oldies beide. Aber wenn der Vater mit seinen Söhnen als Trio und den BMWs als Duo unterwegs ist, dann ist das wirklich etwas Besonderes!

    BMW touring 1600 & touring 2000 tii

    BMW 1600 touring

    • Baujahr: 1971
    • Karosserie: Lackierung in Inka-Orange, grüne Colorverglasung nachgerüstet, Zusatzscheinwerfer
    • Motor: Umbau auf 2,0-Liter-M10-Vierzylindermotor, 40er Solex-Doppelvergaseranlage vom 2002 ti, originale Abgasanlage mit 63-mm-Endrohr, 120 PS
    • Kraftübertragung: 4-Gang-Schaltgetriebe
    • Fahrwerk: Federbeine und Stabis vom 2002 tii, Koni gelb-Stoßdämpfer, Gromisch-Federn 50/30 mm
    • Rad/Reifen: dreiteilige Ronal Racing-Felgen in 7×13 und 8×13 Zoll, Firestone-Bereifung in 185/60R13 rundum
    • Bremsen: umgerüstet auf 2002 tii-Bremsanlage
    • Innenraum: Raid 2-Sportlenkrad (360 mm), Original-BMW-Holz-Schaltknauf

    BMW touring 2000 tii

    • Baujahr: 1973
    • Karosserie: originales Schiebedach mit Golde-Kurbel, Lackierung in Golf-Gelb
    • Motor: 2,0-Liter-M10-Vierzylindermotor (matching numbers) mit Kugelfischer-Benzineinspritzung, 130 PS, Ventildeckel und Luftfilterkasten lackiert, diverse neue Schrauben, Muttern, Schläuche, Schellen, Leitungen etc., Edelstahl-Abgasanlage von Winter Motorsport auf 60 mm, 60-mm-Endrohr
    • Kraftübertragung: 4-Gang-Schaltgetriebe
    • Fahrwerk: Raab-Classics-Gewindefahrwerk
    • Rad/Reifen: Atiwe „Käseloch“-Felgen in 7×13 Zoll (Felgensterne in Stirling-Silber lackiert, Betten hochglanzpoliert), Toyo Proxes-Bereifung in 185/60R13
    • Bremsen: Serie
    • Innenraum: Serie mit originalem Blaupunkt Frankfurt-Radio

    (Quelle: Text und Bilder – Website des BMW Power Magazin – Januar 2021)

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